2e: EMDR bei Sucht & Craving
EMDR bei Sucht & Craving (und unliebsamen Verhaltensmustern)
In der EMDR-Basis-Ausbildung lernen Teilnehmer, wie sich belastende Erlebnisse und die damit verbundenen Emotionen mit dem EMDR-Standardprotokoll bearbeiten lassen.
Für viele Klienten ist dieses fundierte Wissen ein wertvoller erster Schritt, um Stressreaktionen abzubauen und innere Ressourcen zu aktivieren.
Doch viele EMDR-Anwender, die Klienten bei der Entwöhnung von Süchten oder dem Ablegen hartnäckiger Gewohnheiten begleiten, berichten von einem Bedarf an : noch mehr Detail-Tiefe speziell in diesen Bereichen: noch mehr Sicherheit bei massivem Suchtdruck (Craving), mehr Klarheit in der Abgrenzung von Symptomverschiebung und maskierten Problematiken, differenziertere Protokolle für unterschiedlichste Abhängigkeitsformen – und vor allem praxiserprobte Strategien für Klienten, die in einer passiven "Mach-Du-mal"-Haltung feststecken.
Also Spezialwissen, das über die reguläre Bearbeitung mit EMDR deutlich hinausgeht.
Genau dafür wurde diese Fachfortbildung konzipiert.
In einem didaktisch klar strukturierten Aufbau verbinden wir die neurokognitiven Wirkmechanismen der Suchtentstehung (wie Dopamin-Loops und die Dynamik von Rezeptoren) mit hochwirksamen, spezialisierten EMDR-Interventionen. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisorientierten Umsetzung: Sie erhalten das umfassende TherMedius® Multimodale Interventions-Protokoll mit zielgerichteten Strategien zur Löschung von Triggern und Craving-Wellen (inklusive Ansätzen aus DeTUR und Cravex).
Wir decken dabei die gesamte Bandbreite ab – von der Therapie pathologischer Süchte (wie Alkohol-, Cannabis- und Nikotinabhängigkeit, Spiel- und Kaufsucht) bis hin zu Coaching-relevanten, unliebsamen Verhaltensmustern (wie dem "Feierabend-Glas-Wein", emotionalem Essen, Overthinking oder toxischem People Pleasing).
Jedes dieser Themen wird durch 20 detaillierte Fallbeispiele mit exakten Behandlungs-Blaupausen veranschaulicht. Dabei beleuchten wir auch typische Stolpersteine der Praxis: maskierte Begleitproblematiken wie ADHS oder Depressionen, erzwungene Behandlungen durch Angehörige oder fehlende Abgrenzung des Klienten.
Hinzu kommen genaue Leitfäden für ein strategisches Vorgespräch, das illusorische Erwartungen sofort durchbricht und den Klienten zum aktiven Mitgestalter seines Erfolgs macht.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Fortbildung ist die systematische Erhöhung der therapeutischen Wirkdichte im Alltag der Klienten. Sie erhalten ein dreistufiges Mentaltraining-Modell, ein strukturiertes Progress-Journal zur täglichen Selbstbeobachtung sowie 15 hochwirksame TherMedius® HD-Suggestionstexte. Diese lassen sich ideal zur Verankerung der Abstinenz, zur neurokognitiven Ressourcenstärkung und zur Impulskontrolle einsetzen. Auch Teilnehmer ohne Hypnosekenntnisse können diese Vorlagen sicher und souverän anwenden – ob als geführte Meditation im Live-Setting, als Audiodatei oder zur selbstwirksamen Nachbereitung für Klienten.
Diese Fortbildung richtet sich an Therapeuten und Coaches mit EMDR-Grundausbildung, die ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Entwöhnung und nachhaltigen Verhaltensänderung gezielt vertiefen möchten – sei es im heilkundlich-psychotherapeutischen Rahmen oder im beratenden Coaching-Kontext. Wenn Sie Ihre EMDR-Fähigkeiten fundiert erweitern und Klienten bei Abhängigkeiten, massiven Cravings oder stark verankerten, destruktiven Gewohnheiten sicher, strukturiert und neurokognitiv wirksam begleiten möchten, bietet Ihnen dieses Seminar ein tiefgehendes und direkt umsetzbares Weiterbildungsformat mit echtem Mehrwert.
EMDR bei Sucht & Craving - Kurzübersicht
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ONLINE-Seminar | |
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Seminardauer |
eintägig |
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Unterrichtsstunden |
4,5 Stunden inkl. ca. 20 min Pause |
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Seminarzeiten |
die Uhrzeiten an den jeweiligen Terminen entnehmen Sie Terminkalender |
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Seminarpreis |
199 € |
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Skript / Unterlagen |
Umfassendes Skript mit allen Abläufen und Erläuterungen, die einen fachgerechten Einsatz des EMDR bei Sucht und unliebsamen Angewohnheiten ermöglichen. |
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Seminaranschrift und - Veranstalter |
Online / Veranstalter siehe Terminkalender |
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Qualifikation / Zertifikat |
EMDR bei Sucht & Craving (TMI) |
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Vorkenntnisse |
Vorheriger Besuch der EMDR-Basis-Ausbildung erforderlich (idealerweise bei TherMedius®, falls eine EMDR-Ausbildung bei einem anderen Institut besucht wurde, sollte ein vergleichbarer Kenntnisstand vorhanden sein). Teilnehmende sollten das EMDR grundsätzlich bereits beherrschen. In dieser Fortbildung geht es darum, die vorhandenen Kenntnisse weiter auszubauen und auf die spezialisierte Behandlung von Kindern und Jugendlichen abzustimmen. |
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Seminarinhalte |
Siehe Inhaltsverzeichnis weiter unten auf dieser Seite. |
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Termine EMDR |
Hier finden Sie alle Online-Termine für das TherMedius® EMDR bei Trauma-Seminar |
Inhaltsübersicht des SKRIPTS zu dieser Fortbildung
1: Einführung & Die Neurokognition der Veränderung
1.1. Zielsetzung: Der lösungsorientierte Ansatz für maximale therapeutische Wirksamkeit
1.2. Der rechtliche Kompass: Präzise Abgrenzung zwischen pathologischer Suchttherapie und Gewohnheits-Coaching
1.3. Das EMDR-Fundament (Refresher): Die 8 Phasen und das meisterhafte "Hochwinken" positiver Ressourcen
1.4. Der Paradigmenwechsel in der bilateralen Stimulation: Bifokaler Fokus, Neuroplastizität und die Entmystifizierung der Augenbewegungen
1.5. Souveräne Flexibilität in der Praxis: Warum die messbare Wirkung stets über dem "Benebelungs"-Placebo steht
1.6. Die neurologische Wirkmechanik: Die entscheidende Differenzierung zwischen negativem Fokus und positiver Ressourcen-Verstärkung
2: Die Architektur der Sucht: Neurobiologische Entschlüsselung & Mechanismen
2.1. Die Entstehung von Abhängigkeiten: Dopamin-Loops, Acetylcholinrezeptoren und strukturelle neuronale Veränderungen
2.2. Sucht als funktionale Selbstmedikation: Das Maskieren von Neurotransmitter-Dysbalancen, ADHS und Depressionen
2.3. Symptomverschiebung vs. Demaskierung: Warum bei Abstinenz oft verborgene Herausforderungen (Nervosität, Lethargie) sichtbar werden
2.4. Die Demaskierung des "Ursachen-Mythos": Genetische Dispositionen und das chronisch überstimulierte Gehirn
2.5. Die Abstinenz-Maxime: Warum das Ziel des "kontrollierten Konsums" neurobiologisch zumeist scheitert
3: Therapeutische Souveränität: Sicherheit, Abgrenzung & professionelle Praxisführung
3.1. Das Radar für rote Linien: Klare Behandlungsgrenzen und absolute Kontraindikationen (Delir-Risiko, psychotische Symptome)
3.2. Das interdisziplinäre Netzwerk: Ärztliche Synergien, Begleitbehandlungen und die strategische Einbindung im stationären Rahmen
3.3. Das "Fremdmotivations-Dilemma": Meisterhafter Umgang mit geschickten Klienten ohne eigene Einsicht (z.B. durch Angehörige)
3.4. Die souveräne Positionierung: Professionelle Abgrenzung bei fordernden oder erpresserischen Klienten ("Sie sind meine letzte Hoffnung")
4: Das TherMedius® Multimodale Interventions-Protokoll: Das Komplettsystem für Sucht & Craving
4.1. Das strategische Vorgespräch: Erwartungsmanagement und die sofortige Auflösung der passiven „Mach Du mal“-Falle (Die Vektor-Erklärung & das Commitment-Agreement)
4.2. Das diagnostische Fundament: Die 360-Grad-Anamnese (inkl. praxisfertiger Experten-Kopiervorlage für die absolute Fallklarheit)
4.3. Präzisions-EMDR: Gezielte Löschung von Triggern & Craving-Wellen (Die nahtlose Integration der DeTUR- & Cravex-Exzellenz)
4.4. Der neurokognitive Verstärker: Willenskraft, Resilienz und das unerschütterliche Gefühl der Freiheit tief neuronal verankern
4.5. Die therapeutische Wirkdichte erhöhen: Systematische Integration von HD-Suggestionstexten für den Alltag (zur kontinuierlichen Anregung der Neuroplastizität)
4.6. Das 3-Phasen-Mentaltraining: Neuprogrammierung durch Reframing, VAKOG-Zielimaginationen und hochwirksame Affirmations-Routinen
4.7. Das TherMedius® Progress-Journal: Das intelligente Dokumentationskonzept für täglichen Fokus, maximale Klientenbindung und Therapieerfolg
5: Die klinische Praxis: Hochwirksame Strategien für pathologische Süchte (mit Heilerlaubnis)
5.1. Die Alkoholentwöhnung: Systematische Differenzierung und zielgerichtete Behandlungsstrategien
5.2. Medikamenten- und Drogenabhängigkeit: Fokus Cannabis & die souveräne Navigation rechtlicher Grenzen
5.3. Die Nikotin-Befreiung: Die Reversibilität der Rezeptoren und der Weg zum echten Nichtraucher
5.4. Die Spielsucht-Intervention: Den Dopamin-Rausch des Glücksspiels durchbrechen
5.5. Digitale Entgiftung: Erfolgreiche Konzepte bei Medien-, Internet- und Handysucht
5.6. Der Kaufrausch-Stopp: Pathologische Kaufsucht neurokognitiv behandeln
5.7. Onychophagie & Dermatillomanie: Fingernägelkauen und Skin-Picking an der Wurzel lösen
5.8. Trichotillomanie: Impulskontrolle aufbauen und Haareausreißen stoppen
5.9. Emotionales Essen beenden: Den Kreislauf aus Stress- und Frustessen nachhaltig auflösen
6: Die Coaching-Praxis: Neuronale Umprogrammierung unliebsamer Gewohnheiten (ohne Heilerlaubnis)
6.1. Das "Feierabend-Glas-Wein": Den neuronalen Stress-Loop souverän durchbrechen
6.2. Der Nachmittags-Reset: Den emotionalen Zucker- und Koffein-Jeeper intelligent auflösen
6.3. Belohnungs-Shopping stoppen: Alternative Dopaminquellen für den Online-Kaufrausch etablieren
6.4. Körperbezogene Ticks lindern: Unbewusstes Lippenbeißen und Wangenkauen bei Konzentration
6.5. Den Kiefer befreien: Effektive Interventionen gegen den arbeitsbedingten Tages-Bruxismus
6.6. Souveräne Präsenz: Motorische Ticks wie Räuspern, Zappeln und Stiftklicken in Meetings abstellen
6.7. Das People-Pleasing beenden: Die zwanghafte Sucht nach Harmonie in echte Souveränität verwandeln
6.8. Den Gossip-Drang auflösen: Lästern als toxische Statusaufwertung erkennen und ablegen
6.9. Mental Clarity: Den Overthinking- und Grübelzwang zur vermeintlichen Kontrolle erfolgreich stoppen
7: Die TherMedius® Masterclass: 20 detaillierte Praxis-Fallbeispiele & exakte Behandlungs-Blaupausen
7.1. Fallbeispiel 1: Die strukturierte Alkoholentwöhnung nach ärztlicher Freigabe
7.2. Fallbeispiel 2: Cannabis-Konsum als Bewältigungsstrategie bei maskiertem ADHS
7.3. Fallbeispiel 3: Der konsequente und rückfallfreie Weg in die Rauchfreiheit
7.4. Fallbeispiel 4: EMDR-Präzisionsarbeit bei manifester Glücksspielsucht
7.5. Fallbeispiel 5: Exzessiven Smartphone-Konsum bei Jugendlichen neu regulieren
7.6. Fallbeispiel 6: Die Auflösung der Kaufsucht als tiefgreifende emotionale Kompensation
7.7. Fallbeispiel 7: Fingernägelkauen in hochgradigen Stresssituationen stoppen
7.8. Fallbeispiel 8: Trichotillomanie im anspruchsvollen beruflichen Leistungskontext
7.9. Fallbeispiel 9: Die emotionale Entkopplung des abendlichen Frustessens
7.10. Fallbeispiel 10: Das Feierabend-Glas-Wein bei einer stark eingespannten Führungskraft
7.11. Fallbeispiel 11: Die erfolgreiche Bewältigung des nachmittäglichen Zucker-Jeepers
7.12. Fallbeispiel 12: Belohnungs-Shopping nach zwischenmenschlichen Konflikten drastisch reduzieren
7.13. Fallbeispiel 13: Unbewusstes Wangenkauen bei Phasen höchster Konzentration
7.14. Fallbeispiel 14: Den hartnäckigen Tages-Bruxismus vor dem PC auflösen
7.15. Fallbeispiel 15: Motorische Unruhe und Beinwippen in Meetings professionell abstellen
7.16. Fallbeispiel 16: Die erfolgreiche Bearbeitung von toxischem People Pleasing in der Partnerschaft
7.17. Fallbeispiel 17: Gossip zur vermeintlichen Teambindung durch echtes Selbstbewusstsein ersetzen
7.18. Fallbeispiel 18: Das lähmende Overthinking vor wichtigen Lebensentscheidungen beenden
7.19. Fallbeispiel 19: Das Fremdmotivations-Dilemma – Umgang mit einem durch die Eltern geschickten Klienten
7.20. Fallbeispiel 20: Souveräne Autorität – Die klare Abgrenzung bei einer emotional erpressten Behandlung
8: Das TherMedius® HD-Interventions-Archiv: 15 hochwirksame Suggestionstexte (als Hypnose oder geführte Meditation verwendbar!)
8.1. Suggestionstext 1: "Das Fundament der Freiheit" – Die absolute Abstinenz neurokognitiv verankern
8.2. Suggestionstext 2: "Der Trigger-Schild" – Totale Gleichgültigkeit gegenüber alten Reizen etablieren
8.3. Suggestionstext 3: "Der Core-Reset" – Tiefgreifende innere Wandlung und systemische Ausheilung
8.4. Suggestionstext 4: "Der Craving-Breaker" – Akutes Verlangen sofort und souverän stoppen
8.5. Suggestionstext 5: "Der Dopamin-Shift" – Das Gehirn auf die pure Freude der echten Freiheit umprogrammieren
8.6. Suggestionstext 6: "Identity Shift" – Die kraftvolle Integration der neuen, abstinenten Persönlichkeit
8.7. Suggestionstext 7: "Der Master-Switch" – Tiefe Entspannung und Souveränität auf Knopfdruck (statt Feierabend-Wein)
8.8. Suggestionstext 8: "Souveräne Ruhe" – Der neuronale Anker gegen Onychophagie, Ticks und innere Unruhe
8.9. Suggestionstext 9: "Emotionaler Frieden" – Das emotionale Essen stoppen und vollkommene, echte Sättigung erleben
8.10. Suggestionstext 10: "Titanium Willpower" – Der komprimierte "Moment of Excellence" für eiserne Konsequenz
8.11. Suggestionstext 11: "Der Release-Code" – Tiefenentspannung für den Kiefer und vollkommenes Loslassen (Tages-Bruxismus)
8.12. Suggestionstext 12: "Der innere Leuchtturm" – Unerschütterlichen Selbstwert aufbauen (gegen Gossip-Zwang & Kaufsucht)
8.13. Suggestionstext 13: "Mental Clarity" – Das Overthinking beenden und den Geist kristallklar ausrichten
8.14. Suggestionstext 14: "Die Kraft des Nein" – Souveräne Grenzen setzen und das People-Pleasing auflösen
8.15. Suggestionstext 15: "Der Morning-Booster" – Die geführte High-Energy VAKOG-Imagination für das tägliche Morgen-Journal
Warum es für EMDR-Anwender sinnvoll ist, die Kenntnisse in Bezug auf Sucht, Craving und unliebsame Verhaltensmuster gezielt zu vertiefen
Wer mit EMDR (oder auch anderen Therapie- oder Coaching-Methoden) arbeitet, begegnet in der Praxis fast zwangsläufig dem Thema Sucht, Craving oder hartnäckigen Verhaltensmustern.
Denn der Griff zur Zigarette, das abendliche Glas Wein oder ständiges Overthinking sind selten reine Willensschwächen – sie sind tief verankerte neurobiologische Programme und funktionale Lösungsversuche des Gehirns. Viele Abhängigkeiten und unliebsame Gewohnheiten haben ihren Ursprung in der Kompensation von innerer Unruhe, verdeckten Dysbalancen oder schlicht dem Bedürfnis nach schneller Dopamin-Regulation. In der EMDR-Basis-Ausbildung wird bereits vermittelt, wie sich emotionale Belastungen prozessieren und Ressourcen aktivieren lassen. Doch die Erfahrung zeigt: Gerade bei massivem Suchtdruck, heimlichen Kompensationsstrategien oder der hartnäckigen Illusion des „kontrollierten Konsums“ stoßen Anwender mit dem Standardprotokoll oft an ihre Grenzen. Nicht, weil EMDR nicht wirksam wäre, sondern weil der sichere Umgang mit Entwöhnungsprozessen und Craving ein neurokognitiv vertieftes Fachwissen erfordert.
1. Sucht und Gewohnheit verlangen differenzierte Zugänge
Eine stoffgebundene Abhängigkeit (wie Alkohol oder Cannabis) erfordert eine völlig andere therapeutische Navigation als Frust-Shopping, Fingernägelkauen oder toxisches People-Pleasing. Die neurobiologische Prägung durch überreizte Acetylcholinrezeptoren unterscheidet sich massiv von einem rein verhaltensbedingten Stress-Loop. Wer hier differenziert arbeitet, kann präzisere Targets identifizieren, gezielte Protokolle einsetzen und individueller begleiten – das schafft nicht nur Vertrauen, sondern erhöht die Wirksamkeit der Methode drastisch.
2. Neurobiologisches Verständnis entmystifiziert den Prozess
Ein fundiertes Wissen über die Vorgänge im „süchtigen“ Gehirn – z. B. über Dopamin-Kaskaden, Neuroplastizität und Sucht als „Selbstmedikation“ bei maskiertem ADHS oder Depressionen – ermöglicht es EMDR-Anwendern, Rückfälle und Symptomverschiebungen logisch einzuordnen. Genauso wichtig ist die Verabschiedung vom Mythos, jede Sucht brauche zwingend ein aufzulösendes Ursprungstrauma. Wer versteht, dass das Gehirn oft schlichtweg zu Überstimulation neigt, begleitet pragmatischer und schützt den Prozess vor endlosen, ineffektiven Ursachensuchen.
3. Souveränität bei Widerstand und falscher Erwartungshaltung
Gerade Klienten mit Abhängigkeiten bringen oft eine passive „Mach Du mal“-Einstellung mit in die Praxis oder werden fremdmotiviert von Angehörigen oder Ärzten geschickt. Ohne ein strategisches Erwartungsmanagement kann diese Haltung den therapeutischen Prozess massiv sabotieren. Eine spezialisierte Fortbildung bietet die Werkzeuge, um solche Dynamiken sofort zu durchbrechen, klare Grenzen zu setzen und den Klienten vom passiven Konsumenten zum proaktiven Gestalter seiner eigenen Abstinenz zu machen.
4. Spezialisierung schafft Vertrauen und echte Freiheit
Wer mit Abhängigkeiten oder tief verankerten Gewohnheiten arbeitet, braucht nicht nur Empathie, sondern vor allem Klarheit, Struktur und wissenschaftlich fundierte Autorität. Eine Vertiefung dieser Kompetenzen signalisiert nach außen: Hier arbeitet jemand, der die Mechanismen des Cravings versteht und keine unrealistischen Versprechungen vom „kontrollierten Konsum“ unterstützt, sondern den Weg in echte, neurokognitive Freiheit ebnet. Diese konsequente Haltung ist für Klienten oft der entscheidende Anker zur Veränderung.
5. Praxistaugliche Werkzeuge maximieren die Wirkdichte
Wer sich über das EMDR-Grundwissen hinaus fortbildet, profitiert methodisch massiv: durch strukturierte 360-Grad-Anamnesebögen, spezifische Interventions-Protokolle und alltagstaugliche Tools wie das Progress-Journal, 3-Phasen-Mentaltraining oder hochwirksame TherMedius® HD-Suggestionstexte. Das schlägt die Brücke zwischen der Sitzung in der Praxis und der kontinuierlichen neuronalen Umprogrammierung im Alltag des Klienten – und macht den Unterschied zwischen „Wissen, wie es geht“ und „Es wirklich umsetzen können“.
Für EMDR-Anwender – ob Therapeuten mit Heilerlaubnis oder Coaches im präventiven Bereich –, die regelmäßig mit Sucht, Craving oder destruktiven Gewohnheiten konfrontiert sind, bietet eine Fachvertiefung einen entscheidenden Mehrwert: maximale Sicherheit bei komplexen Verläufen, überlegene methodische Tiefe und eine spürbar höhere Wirksamkeit. Und vor allem: die Kompetenz, Klienten konsequent und erfolgreich aus ihren alten Mustern in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten.
Welche Möglichkeiten haben COACHES ohne Heilerlaubnis, das Knowhow aus diesem Seminar anzuwenden?
Wie EMDR-Kompetenz bei Craving und Gewohnheiten auch im Coaching-Kontext wirksam werden kann – ganz ohne Heilkunde
Für viele Coaches stellt sich die Frage, ob eine Vertiefung im Bereich „EMDR bei Sucht & Craving“ für sie überhaupt relevant ist – schließlich dürfen Coaches ohne Heilerlaubnis keine pathologischen Abhängigkeiten wie Alkohol- oder Drogensucht behandeln.
Die klare Antwort lautet: Ja, es ist hochrelevant und bietet ein immenses Potenzial. Denn nicht jedes intensive Verlangen oder jede hartnäckige Gewohnheit ist Ausdruck einer behandlungsbedürftigen Störung. Viele Menschen leiden unter unliebsamen Verhaltensmustern wie dem täglichen "Feierabend-Glas-Wein", stressbedingtem Frustessen oder exzessivem Overthinking. Dies sind keine Krankheiten, sondern neurokognitive Fehlverknüpfungen und somit legitime, hochwirksame Coaching-Themen.
1. Emotionale Kompensationsstrategien erkennen und entkoppeln
Viele Coaching-Klienten nutzen Automatismen zur unbewussten Stressregulation. Der unbändige Zucker-Jeeper am Nachmittag oder der Drang, nach einem harten Arbeitstag unbedingt Wein trinken zu müssen, um den Übergang in den Ruhemodus zu schaffen, sind erlernte neuronale Loops. Mit präzisen EMDR-Interventionen lässt sich der zugrundeliegende Stressor bearbeiten und die Verknüpfung zwischen der emotionalen Anspannung und dem Konsumdrang nachhaltig entkoppeln. Das ist hochwirksames Stressmanagement und keine Heilbehandlung.
2. Neurokognitive Ressourcen stärken für eiserne Willenskraft
Klienten, die destruktive Gewohnheiten ablegen wollen, empfinden sich oft als willensschwach und von ihren Impulsen fremdgesteuert. Coaches können hier mit ressourcenorientiertem EMDR gezielt gegensteuern: durch das "Hochwinken" positiver Zielimaginationen, das mentale Etablieren von Konsequenz und die tiefe neuronale Verankerung des Gefühls von Freiheit. Das ist keine Therapie – sondern ein achtsames Empowerment zur Stärkung der Impulskontrolle und der persönlichen Resilienz.
3. Souveränität in beruflichen und sozialen Situationen aufbauen
Unliebsame Muster zeigen sich oft dort, wo Leistungsdruck oder soziale Erwartungen herrschen. Ein Klient leidet unter Tages-Bruxismus (Kieferpressen am PC), ein anderer verliert in Meetings durch ständiges Stiftklicken oder Beinwippen an Präsenz, oder jemand opfert sich durch zwanghaftes People-Pleasing (die Sucht nach Harmonie) permanent auf. EMDR-Techniken ermöglichen es, diese unbewussten motorischen oder sozialen Kompensationsmechanismen zu unterbrechen und durch echte, ruhige Souveränität zu ersetzen.
4. Dopamin-Regulation und mentale Klarheit fördern
Viele Verhaltensweisen dienen dem Gehirn als schneller Dopaminkick zur Vertreibung von Langeweile oder Frust. Frust- und Belohnungs-Shopping im Internet, das Lästern über Kollegen (Gossip zur kurzfristigen Statusaufwertung) oder der permanente Grübelzwang (Overthinking als illusorische Kontrolle) sind Muster, die enorm viel mentale Energie kosten. EMDR-basierte Methoden und strukturierte Mentaltrainings helfen Klienten dabei, ihr Nervensystem zu regulieren, aus diesen Dopamin-Fallen auszusteigen und eine kristallklare Ausrichtung zurückzugewinnen.
5. Limitierende Glaubenssätze über die eigene Veränderbarkeit lösen
Sätze wie „Ich brauche das einfach, um runterzukommen“, „Ich bin eben ein Frustesser“ oder „Ich kann einfach nicht Nein sagen“ sind tiefsitzende, blockierende Glaubenssätze, die im Coaching extrem häufig auftauchen. Mit dem gezielten Einsatz von EMDR-Tools lassen sich solche hinderlichen Überzeugungen neuroplastisch umprogrammieren und durch ein neues, konsequentes Selbstkonzept ersetzen – ohne pathologisierend zu arbeiten, aber mit tiefgreifender Wirkung auf die Selbststeuerung.
Das Knowhow aus der Fachfortbildung „EMDR bei Sucht & Craving“ bietet auch Coaches ohne Heilerlaubnis einen gigantischen Mehrwert – sofern sie verantwortungsvoll innerhalb ihrer Kompetenzgrenzen agieren und pathologische Fälle sicher abgrenzen. Wer Menschen dabei unterstützt, destruktive Automatismen zu durchbrechen, sich von stressbedingtem Craving zu befreien und die neuronale Kontrolle über ihr Verhalten zurückzugewinnen, findet in diesem Seminar kraftvolle, praxiserprobte Werkzeuge. Denn auch im Coaching gilt: Echte Veränderung beginnt dort, wo der Klient nicht länger Sklave seiner Impulse ist, sondern zum souveränen Architekten seines eigenen Verhaltens wird.
100 typische Situationen, die eine Behandlung mit EMDR bei Sucht, Craving und Gewohnheiten erforderlich machen können
Alkohol:
1. Das tägliche "Feierabend-Glas-Wein", um den Übergang vom Arbeits- in den Ruhemodus überhaupt erst zu schaffen. (Coaching)
2. Der unbezwingbare Drang, morgens nach dem Aufstehen den ersten Schnaps trinken zu müssen. (Heilkunde)
3. Die Gewohnheit, bei jedem Geschäftsessen automatisch zwei Bier zu bestellen, um lockerer zu wirken. (Coaching)
4. Kontrollverlust auf Partys, bei dem immer bis zum totalen Filmriss getrunken wird. (Heilkunde)
5. Heimliches Trinken von Alkohol auf der Arbeit, um den Pegel und die Funktionstüchtigkeit zu halten. (Heilkunde)
6. Das Gefühl, ein Wochenende oder ein Urlaub ohne Alkohol sei völlig sinnlos und langweilig. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
7. Alkohol als ständiger "Mutmacher" vor Präsentationen oder Dates. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
8. Körperliche Entzugssymptome wie Zittern, Schwitzen oder Nervosität, wenn der Alkoholpegel sinkt. (Heilkunde)
9. Der Reflex, sich bei Ärger mit dem Partner sofort aus Frust eine Flasche Wein zu öffnen. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
10. Die Unfähigkeit, nach dem ersten Glas Sekt auf einer Feier aufzuhören, obwohl man es sich fest vorgenommen hat. (Heilkunde)
Nikotin:
11. Die absolute Panik, wenn abends die Zigaretten ausgehen und die nächste Tankstelle geschlossen ist. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
12. Der automatische Griff zur Zigarette zum Morgenkaffee, ohne bewusst darüber nachzudenken. (Coaching)
13. Kettenrauchen in Stresssituationen oder bei nahenden beruflichen Deadlines. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
14. Die tiefe Überzeugung, ohne eine Zigarette nach dem Essen nicht richtig verdauen zu können. (Coaching)
15. Rauchen als einzige erlaubte "Pause" und Auszeit im anstrengenden Berufsalltag. (Coaching)
16. Der unbewusste Griff zur E-Zigarette alle fünf Minuten, auch während der Arbeit am Schreibtisch. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
17. Massive Gereiztheit, wenn das Rauchen im Flugzeug oder im Zug über Stunden nicht möglich ist. (Heilkunde)
18. Heimliches Rauchen, obwohl man der Familie oder dem Partner versprochen hat, aufzuhören. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
19. Der Zwang, beim Warten auf die Bahn oder den Bus immer sofort eine Zigarette anzuzünden. (Coaching)
20. Weiterrauchen trotz akuter gesundheitlicher Probleme (z.B. COPD oder nach einem Herzinfarkt). (Heilkunde)
Cannabis, Drogen & Medikamente:
21. Der abendliche Joint, ohne den das Einschlafen unmöglich erscheint. (Heilkunde)
22. Das "Wake and Bake" – Kiffen direkt nach dem Aufwachen, um den Tag überhaupt ertragen zu können. (Heilkunde)
23. Der Drang, vor ungeliebten Aufgaben Cannabis zu konsumieren, um diese "erträglicher" zu machen. (Heilkunde)
24. Der Wunsch nach "kontrolliertem Konsum" (nur noch am Wochenende kiffen), der immer wieder scheitert. (Heilkunde)
25. Kiffen, um unerkannte ADHS-Symptome oder innere Unruhe zu maskieren. (Heilkunde)
26. Die Unfähigkeit, sich ohne Cannabis auf kreative Aufgaben einzulassen. (Heilkunde)
27. Konsum von Kokain auf Partys, um mit dem sozialen Druck und der geforderten Performance mitzuhalten. (Heilkunde)
28. Der ständige Griff zu Schmerzmitteln, auch wenn der eigentliche Schmerz gar nicht mehr akut ist. (Heilkunde)
29. Nasenspray-Sucht: Die Panik, das Haus ohne ein Fläschchen abschwellendes Nasenspray zu verlassen. (Heilkunde)
30. Die Nutzung von Aufputschmitteln, um die langen Schichten im Job zu bewältigen. (Heilkunde)
Essen, Zucker & Koffein:
31. Der unbändige, oft nachmittägliche "Zucker-Jeeper" nach Schokolade oder Gummibärchen als Reaktion auf Stress. (Coaching)
32. Nächtliche Fressattacken am offenen Kühlschrank (Binge Eating), bei denen massenhaft Kalorien konsumiert werden. (Heilkunde)
33. Der unbändige Drang nach dem fünften Kaffee am Nachmittag als unbewusste Reaktion auf Langeweile oder ein Nachmittagstief. (Coaching)
34. Stressessen: Eine ganze Tüte Chips verschlingen, nachdem der Chef Kritik geübt hat. (Coaching)
35. Frustessen: Die Packung Eiscreme auf der Couch nach einer schmerzhaften Trennung oder Enttäuschung. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
36. Der Zwang, den Teller immer komplett leer essen zu müssen, auch wenn das Sättigungsgefühl längst eingetreten ist. (Coaching)
37. Heimliches Essen im Auto auf dem Weg nach Hause, damit die Familie nichts davon mitbekommt. (Heilkunde)
38. Belohnungsessen: Sich nach einem harten Arbeitstag systematisch mit Fast Food "etwas Gutes gönnen" müssen. (Coaching)
39. Das Gefühl, ohne einen süßen Nachtisch nicht "fertig" mit der Hauptmahlzeit zu sein. (Coaching)
40. Essen aus purer Langeweile beim Serienschauen, ohne wirklichen physischen Hunger. (Coaching)
41. Ständiges Snacken am Schreibtisch, um sich bei konzentrierter Arbeit "bei Laune zu halten" und Dopamin auszuschütten. (Coaching)
42. Panikartige Gefühle, wenn das Haus nicht voller Vorräte an Süßigkeiten ist. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
43. Der Zwang, vor dem Fernseher immer etwas kauen zu müssen. (Coaching)
44. Massive Essanfälle mit anschließendem Erbrechen (Bulimie). (Heilkunde)
45. Starker Koffein-Entzug mit Kopfschmerzen und Reizbarkeit, der die Laune am Morgen völlig dominiert. (Coaching)
Einkaufen & Konsum:
46. Frust- und Belohnungs-Shopping: Das ständige Durchstöbern von Online-Shops in langweiligen Momenten für einen kurzen Dopaminkick. (Coaching)
47. Der sofortige Klick auf "Kaufen" nach einem Streit, um das Gefühl von Kontrolle zurückzuerlangen. (Coaching)
48. Das Verstecken von Paketen und Einkaufstüten vor dem Partner aus Scham über die Ausgaben. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
49. Kaufsucht: Der unwiderstehliche Drang, Dinge kaufen zu müssen, auch wenn das Konto bereits massiv überzogen ist. (Heilkunde)
50. Der Kick beim Bestellen, gefolgt von absoluter Gleichgültigkeit, sobald das Paket ankommt (Ware wird nicht ausgepackt). (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
51. Das Bestellen von Dingen, die man offensichtlich nicht braucht, nur um den Kaufprozess zu erleben. (Coaching)
52. Das Kaufen von teurer Kleidung in zu kleinen Größen als vermeintliche "Motivation", die dann nur im Schrank hängt. (Coaching)
53. Unkontrollierbare Kaufimpulse im Supermarkt an der Kasse (ständiges Zugreifen bei Quengelware). (Coaching)
54. Die Unfähigkeit, an einem Schlussverkauf-Schild vorbeizugehen, ohne zwingend etwas kaufen zu müssen. (Coaching)
55. Das systematische Anhäufen von Dingen, weil man sich von nichts trennen kann und das Kaufen Sicherheit gibt. (Heilkunde)
Digitale Medien, Internet & Glücksspiel:
56. Medien- und Handysucht: Das reflexartige, ständige Aktualisieren von Apps, um ja nichts zu verpassen. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
57. Der Zwang, das Smartphone beim Essen oder in Gesprächen ständig auf dem Tisch liegen zu haben und sofort hinzusehen. (Coaching)
58. Exzessives Online-Gaming bei Jugendlichen, das zum Leistungsabfall in der Schule oder zur sozialen Isolation führt. (Heilkunde)
59. Das stundenlange "Doomscrolling" im Bett, das jeden Abend den Schlaf raubt. (Coaching)
60. Die absolute Panik, wenn das Smartphone zu Hause vergessen wurde oder kein Empfang herrscht. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
61. Pornografiesucht: Der Zwang, täglich pornografische Inhalte konsumieren zu müssen. (Heilkunde)
62. Das ständige, zwanghafte Checken von beruflichen E-Mails im Urlaub oder am Wochenende. (Coaching)
63. Der unkontrollierbare Drang, am Spielautomaten das restliche Bargeld zu verspielen (Glücksspielsucht). (Heilkunde)
64. Sportwetten-Sucht: Das Gefühl, ein Fußballspiel ohne laufende Wette gar nicht mehr genießen zu können. (Heilkunde)
65. Das ständige Zocken an Online-Casinos auf dem Smartphone, um kurzfristig der Realität zu entfliehen. (Heilkunde)
Körperbezogene Ticks & Verhaltensweisen (BFRB):
66. Onychophagie: Unbewusstes Fingernägelkauen in konzentrierten oder stressigen Momenten. (Coaching)
67. Blutiges Nägelkauen bis auf das Nagelbett, getrieben von extremem inneren Druck. (Heilkunde)
68. Dermatillomanie (Skin-Picking): Das stundenlange, unbewusste Aufkratzen von Hautunreinheiten. (Heilkunde)
69. Trichotillomanie: Das Ausreißen von Kopf- oder Wimpernhaaren bei beruflicher Anspannung. (Heilkunde)
70. Unbewusstes Lippenbeißen in konzentrierten oder leicht stressigen Momenten. (Coaching)
71. Wangenkauen: Ein oft unbewusstes Knabbern an der Wangeninnenseite bei Anspannung. (Coaching)
72. Tages-Bruxismus: Das unbewusste, feste Zusammenpressen der Kiefer während der Arbeit am PC oder beim Autofahren. (Coaching)
73. Nächtliches Zähneknirschen (Schlafbruxismus), das zu massiven Kieferschmerzen am Morgen führt. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
74. Zappeln: Motorische Unruhe in Meetings, wie ständiges Beinwippen, das negativ auffällt. (Coaching)
75. Ticks wie das ständige, nervöse Klicken eines Kugelschreibers bei leichter Anspannung. (Coaching)
76. Ständiges Räuspern: Das zwanghafte Räuspern, obwohl keine physische Ursache vorliegt. (Coaching)
77. Unbewusstes, permanentes Spielen mit den Haaren (Zwirbeln) bei Müdigkeit oder Langeweile. (Coaching)
78. Das ständige Knabbern an Stiften während Telefonaten oder Prüfungen. (Coaching)
79. Knibbeln an den Fingerkuppen bei sozialer Unsicherheit in großen Gruppen. (Coaching)
80. Zwanghaftes Kontrollieren des eigenen Spiegelbilds im Vorbeigehen zur ständigen Selbstvergewisserung. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
Psychologische und Soziale Angewohnheiten:
81. People Pleasing: Der fast zwanghafte Reflex, bei jeder Bitte sofort "Ja" zu sagen. (Coaching)
82. Die extreme innere Unruhe und Angst davor, jemanden durch eine Absage enttäuschen zu können (Harmoniesucht). (Coaching)
83. Gossip und Lästern: Das ständige Bedürfnis, sich über Kollegen oder Bekannte auszutauschen. (Coaching)
84. Lästern als Strategie, um kurzfristig ein Gefühl von Verbundenheit und eigener Überlegenheit (Status) zu schaffen. (Coaching)
85. Overthinking (Grübelzwang): Das ständige, fast suchtartige Wälzen von Problemen und Entscheidungen. (Coaching)
86. Die fälschliche Annahme des Gehirns: "Wenn ich nur genug darüber nachdenke, habe ich die Kontrolle." (Coaching)
87. Das ständige Sich-Entschuldigen für Dinge, für die man objektiv gar nicht verantwortlich ist. (Coaching)
88. Prokrastination: Das suchtartige Aufschieben wichtiger Aufgaben zugunsten kurzfristiger Dopamin-Belohnungen. (Coaching)
89. Der innere Zwang, immer das letzte Wort in einer Diskussion haben zu müssen. (Coaching)
90. "Revenge Bedtime Procrastination": Den Schlaf künstlich hinauszögern, um "Me-Time" zu erzwingen, weil der Tag fremdbestimmt war. (Coaching)
91. Das ständige Bedürfnis, sich mit anderen auf Social Media zu vergleichen, was die Stimmung massiv drückt. (Coaching)
92. Zwanghaftes Kontrollieren des Partners (z.B. heimliches Checken des Handys) aus tiefer Verlustangst. (Heilkunde/Coaching je nach Ausprägung)
93. Der Reflex, bei sachlicher und konstruktiver Kritik sofort aggressiv in die Verteidigungshaltung zu gehen. (Coaching)
94. Das unbewusste Sabotieren von eigenen Erfolgen, weil man tief im Inneren glaubt, sie nicht zu verdienen. (Coaching)
95. Fluchtverhalten: Bei jeder kleinen Beziehungsherausforderung sofort gedanklich flüchten oder mit Trennung drohen. (Coaching)
96. Das zwanghafte Suchen nach Bestätigung ("Fishing for Compliments") zur kurzfristigen Selbstwertregulierung. (Coaching)
97. Ständiges Katastrophisieren: Sich aus Gewohnheit immer sofort die schlimmsten Worst-Case-Szenarien ausmalen. (Coaching)
98. Der Drang, jeden schönen Moment sofort für Social Media dokumentieren zu müssen, statt ihn einfach zu erleben. (Coaching)
99. Zwangsweises Sammeln von Informationen ("Infobesity"), aus der Angst heraus, nicht genug zu wissen, um eine Entscheidung zu treffen. (Coaching)
100. Das ständige Überprüfen von Türen, Herdplatten oder Schlössern vor dem Verlassen des Hauses aus diffuser Angst. (Heilkunde)
Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Beispiele und Konstellationen, wie sich Sucht, Craving oder unliebsame Gewohnheiten äußern können – diese 100 Beispiele geben aber vermutlich schon ein recht gutes Gefühl dafür, wie facettenreich das Thema ist und wie wertvoll eine Unterstützung in solchen Konstellationen sein kann. ✅
Fallbeispiele für EMDR bei Sucht / Craving / unliebsammen Verhaltensmustern in ambulanter PSYCHOTHERAPIE-Praxis
Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Fallbeispielen, wie EMDR-Behandlungen bei Sucht, Craving und stark verankerten Verhaltensmustern in einer ambulanten psychotherapeutischen Praxis verlaufen können. Selbstverständlich können Themen, Zeiten und Verläufe variieren (bspw. ggf. längerfristige Behandlungen bei besonders schweren Abhängigkeiten oder chronifizierten Mustern).
Die Fallbeispiele sollen Ihnen vor allem einen Eindruck für die unserer Erfahrung nach häufig in dieser Form vorkommenden Anwendungsbereiche, Behandlungskonzepte und Verläufe der im Seminar beinhalteten Themen in einer typischen freien ambulanten Psychotherapie-Praxis (bspw. HP/HPP, PPT/ÄPT-Privatpraxis) geben.
Männlich, 52 Jahre – Alkoholabhängigkeit (nach ärztlich begleiteter Entgiftung)
✅ Der Klient leidet in den Abendstunden unter massivem Suchtdruck (Craving) und starken Triggern durch sein gewohntes häusliches Umfeld.
✅ Behandlungsverlauf: 12 Sitzungen über 14 Wochen.
✅ Fokus: Strategisches Vorgespräch zur Auflösung der passiven Erwartungshaltung; Umfassende Anamnese; EMDR zur gezielten Desensibilisierung der stärksten Craving-Trigger; Installation des HD-Suggestionstextes „Die absolute Abstinenz stärken“ zur täglichen Heimanwendung; Führung des TherMedius® Progress-Journals. ✅ Ergebnis: Das abendliche Craving wurde auf ein Minimum reduziert, der Klient lebt stabil abstinent und verfügt über eine deutlich gestärkte Resilienz.
Männlich, 28 Jahre – Täglicher Cannabiskonsum zur Stressregulation
✅ Tägliches Kiffen, um unerkannte ADHS-Symptome und innere Unruhe zu maskieren; bisherige Abstinenzversuche scheiterten an massiver Gereiztheit und Lethargie.
✅ Behandlungsverlauf: 10 Sitzungen über 10 Wochen.Fokus: Psychoedukation über Sucht als "Selbstmedikation" und Symptommaskierung; EMDR zur Bearbeitung der zugrundeliegenden inneren Anspannung; ressourcenorientiertes EMDR (Hochwinken des Gefühls von „mentaler Klarheit“); Einsatz des 3-Phasen-Mentaltrainings.
✅ Ergebnis: Erfolgreicher Konsumstopp, ärztliche Abklärung der ADHS-Symptomatik eingeleitet, der Klient hat spürbar mehr Antrieb und reguliert Stress über neurokognitive Werkzeuge.
Weiblich, 41 Jahre – Schweres emotionales Essen (Binge Eating)
✅ Nächtliche Fressattacken nach starken beruflichen Belastungen; unbändiges Craving nach Zucker und Kohlenhydraten, verbunden mit hohem Leidensdruck.
✅ Behandlungsverlauf: 15 Sitzungen über 4 Monate.
✅ Fokus: EMDR-Prozessieren der abendlichen Kontrollverlust-Momente und Triggersituationen (Cravex-Protokoll); gezielte Arbeit an der Impulskontrolle; Anwendung des HD-Suggestionstextes „Emotionaler Frieden“ zur neuroplastischen Festigung im Alltag.
✅ Ergebnis: Die abendlichen Essanfälle wurden vollständig gestoppt, es wurden gesunde Stressbewältigungsstrategien etabliert und ein stetiger Gewichtsverlust trat ein.
Männlich, 39 Jahre – Manifeste Glücksspielsucht (Sportwetten)
✅ Unkontrollierbarer Dopamin-Drang bei Fußballspielen; massive finanzielle Probleme und ständige Verheimlichung vor der Ehefrau.
✅ Behandlungsverlauf: 18 Sitzungen über 5 Monate.
✅ Fokus: Klare Behandlungsvereinbarung (Commitment-Agreement) im Erstgespräch; EMDR zur Löschung des zerstörerischen Dopamin-Kicks („Gewinn-Vorfreude“); Aufbau von Impulskontrolle durch zielgerichtete VAKOG-Imaginationen im Mentaltraining.
✅ Ergebnis: Vollständige Abstinenz von Sportwetten, Reorganisation der finanziellen Verhältnisse und eine offene, ehrliche Kommunikation in der Partnerschaft.
Weiblich, 34 Jahre – Trichotillomanie (Haareausreißen)
✅ Zwanghaftes Ausreißen der Wimpern in hochkonzentrierten oder stressigen beruflichen Phasen; extremer Leidensdruck und Schamgefühl.
✅ Behandlungsverlauf: 8 Sitzungen über 8 Wochen.Fokus: EMDR zur Entkopplung des physischen Anspannung-Reiß-Zyklus (bifokaler Fokus auf das Druckgefühl vor der Handlung); ressourcenfokussiertes Hochwinken von körperlicher Souveränität; Audio-Vertiefung mit dem Suggestionstext „Gelassenheit bei Stress“.
✅ Ergebnis: Der Drang zum Ausreißen ist massiv gesunken, die Wimpern wachsen nach, die Klientin geht souveräner mit beruflichem Leistungsdruck um.
Weiblich, 46 Jahre – Pathologische Kaufsucht
✅ Exzessives Frust- und Belohnungs-Shopping im Internet zur emotionalen Kompensation; Horten von Paketen, die oft gar nicht erst geöffnet werden.
✅Behandlungsverlauf: 12 Sitzungen über 3 Monate.Fokus: Psychoedukation zum Dopamin-Loop; EMDR-Bearbeitung des „Klick-Moments“ als starker Trigger; Integration des HD-Suggestionstextes „Selbstwert aus dem Inneren“ in das tägliche Morgen- und Abend-Journal.
✅ Ergebnis: Die unkontrollierbaren Kaufimpulse können erfolgreich gesteuert werden, der Paketberg wurde abgebaut, alternative und gesunde Belohnungsstrukturen wurden etabliert.
Männlich, 58 Jahre – Schwere Nikotinabhängigkeit nach Herzinfarkt
✅ Trotz akuter Lebensgefahr weiterhin Kettenraucher; der Klient versucht zu verhandeln („Ich möchte nicht ganz aufhören, nur noch drei am Tag“) und raucht heimlich.
✅ Behandlungsverlauf: 6 Sitzungen über 6 Wochen.
✅ Fokus: Konsequente Abgrenzung im Vorgespräch (Erläuterung, warum der "kontrollierte Konsum" scheitern muss und die Rezeptoren Reversibilität fordern); EMDR zur Desensibilisierung der stärksten situativen Trigger (Kaffee, nach dem Essen); neurokognitive Verankerung der neuen „Nichtraucher-Identität“.
✅ Ergebnis: Vollständiger, kompromissloser Konsumstopp, Erholung der Lungenfunktion, kein Rückfall in alte Vermeidungsstrategien.
Weiblich, 27 Jahre – Dermatillomanie (Skin-Picking)
✅ Stundenlanges, unbewusstes Aufkratzen von Hautunreinheiten im Gesicht, angetrieben von extremem inneren Druck und Perfektionismus.
✅ Behandlungsverlauf: 9 Sitzungen über 10 Wochen.
✅ Fokus: EMDR mit bifokalem Fokus exakt auf das Gefühl des inneren Drucks, Millisekunden vor dem Kratzen; Etablierung des TherMedius® Progress-Journals zur täglichen Bewusstmachung des Automutismus; Ressourcenarbeit zur Selbstakzeptanz.
✅ Ergebnis: Die Kratz-Episoden sind fast vollständig abgeklungen, das Hautbild hat sich signifikant verbessert, die Klientin zeigt eine gesunde Selbstregulation bei emotionaler Anspannung.
Fallbeispiele für die Nutzung dieses Knowhows in der COACHING-Praxis
Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Fallbeispielen, die aufzeigen, wie das TherMedius®-Knowhow aus diesem Seminar hochwirksam und rechtssicher im reinen Coaching-Kontext (ohne Heilerlaubnis) eingesetzt werden kann. Bei diesen Anliegen handelt es sich explizit nicht um pathologische Störungen, sondern um unliebsame Gewohnheiten, stressbedingte Automatismen und neurokognitive Fehlverknüpfungen, die die Lebensqualität oder berufliche Performance der Klienten einschränken. Die Beispiele veranschaulichen typische Verläufe und lösungsorientierte Behandlungsstrategien für die freie Coaching-Praxis.
Weiblich, 45 Jahre – Das „Feierabend-Glas-Wein“ zur Stressregulation
✅ Ausgangssituation: Die Klientin (Führungskraft) hat den inneren Zwang entwickelt, abends sofort ein bis zwei Gläser Wein trinken zu müssen, um den Übergang vom Arbeits- in den Ruhemodus überhaupt erst zu schaffen.
✅ Coaching-Verlauf: 4 Sitzungen über 4 Wochen.Fokus: Strategisches Vorgespräch zur Bewusstmachung des erlernten neuronalen Loops; EMDR zur Entkopplung des Feierabend-Triggers vom Konsumimpuls; Etablierung des 3-Phasen-Mentaltrainings, um eine alternative neurobiologische Entspannungsreaktion zu verankern; Nutzung des HD-Suggestionstextes „Souveränität statt Feierabend-Wein“ als Audio für zu Hause.
✅ Ergebnis: Die Klientin kann nach der Arbeit wieder natürlich und aus eigener Kraft abschalten; das abendliche Verlangen nach Wein ist vollständig verschwunden.
Männlich, 34 Jahre – Die Sucht nach Harmonie (People Pleasing)
✅ Ausgangssituation: Ein fast zwanghafter Reflex, bei jeder Bitte im beruflichen und privaten Umfeld sofort „Ja“ zu sagen, angetrieben von einer extremen inneren Unruhe, jemanden enttäuschen zu können.
✅ Coaching-Verlauf: 6 Sitzungen über 6 Wochen.Fokus: EMDR auf die körperlich spürbare innere Unruhe im Moment einer Anfrage; kognitives Reframing der vermeintlichen „Harmonie“ als Selbstaufgabe; ressourcenorientiertes „Hochwinken“ der VAKOG-Zielimagination (souveräne Abgrenzung); Einsatz des HD-Suggestionstextes „Die Kraft des Nein“.
✅ Ergebnis: Der Klient setzt gesunde, souveräne Grenzen, fühlt sich nicht mehr für die Emotionen anderer verantwortlich und berichtet von massiv gesteigerter Energie im Alltag.
Weiblich, 38 Jahre – Overthinking (Grübelzwang)
✅ Ausgangssituation: Ein ständiges, fast suchtartiges Wälzen von Problemen und beruflichen Entscheidungen, getrieben von dem fälschlichen Glauben des Gehirns: „Wenn ich nur genug darüber nachdenke, habe ich die Kontrolle“.
✅ Coaching-Verlauf: 5 Sitzungen über 5 Wochen.Fokus: Psychoedukation über die Illusion der gedanklichen Kontrolle; EMDR zur Unterbrechung der Grübel-Schleifen (bifokaler Fokus auf das mentale „Feststecken“); Führung des TherMedius® Progress-Journals zur Strukturierung der Gedanken (Morgen- & Abend-Journal).
✅ Ergebnis: Die Klientin hat den neurokognitiven Ausstieg aus der Gedankenspirale gelernt, trifft Entscheidungen zügiger und erlebt wieder echte mentale Klarheit.
Männlich, 41 Jahre – Der emotionale Zucker- und Koffein-Jeeper
✅ Ausgangssituation: Ein unbändiger, nachmittäglicher Drang nach Schokolade, Gummibärchen oder dem fünften Kaffee als unbewusste Reaktion auf Stress und berufliche Nachmittagstiefs.
✅ Coaching-Verlauf: 3 Sitzungen über 3 Wochen.Fokus: Identifikation des Nachmittags-Tiefs als emotionaler (nicht nur physischer) Trigger; Einsatz von EMDR zur Löschung des akuten Craving-Impulses am Schreibtisch; Implementierung kurzer, fokussierter Affirmations-Routinen zur neuronalen Neuausrichtung.
✅ Ergebnis: Der automatische Griff in die Süßigkeitenschublade bleibt aus; der Klient nutzt nun kurze, gesunde Fokus-Pausen zur echten Regeneration.
Weiblich, 31 Jahre – Tages-Bruxismus am Arbeitsplatz
✅ Ausgangssituation: Unbewusstes, festes Zusammenpressen der Kiefer (Zähneknirschen) während konzentrierter Arbeit am PC, was zu starken Verspannungen und Kopfschmerzen führt.
✅ Coaching-Verlauf: 4 Sitzungen über 4 Wochen.Fokus: Sensibilisierung der Körperwahrnehmung; EMDR-Intervention mit Fokus auf die muskuläre Anspannung im Kiefer (Loslassen des „Festbeißens“ an Aufgaben); Audio-Vertiefung durch den HD-Suggestionstext „Der Release-Code“.
✅ Ergebnis: Der Kiefer bleibt während der Bildschirmarbeit locker und entspannt; der unbewusste körperliche Spannungsaufbau wurde nachhaltig durchbrochen.
Männlich, 29 Jahre – Frust- und Belohnungs-Shopping
✅ Ausgangssituation: Ständiges Durchstöbern von Online-Shops und Bestellen von Dingen, die nicht gebraucht werden, um bei Frust einen kurzen Dopaminkick und das Gefühl von Kontrolle zu erhalten.
✅ Coaching-Verlauf: 5 Sitzungen über 6 Wochen.Fokus: Analyse des Dopamin-Loops; EMDR-Entkopplung des visuellen Reizes („Kaufen-Button“) von der erwarteten Belohnungsreaktion; Aufbau von gesunden, alternativen Dopaminquellen; konsequentes Führen des Abend-Journals zur Reflexion des Tages.
✅ Ergebnis: Der Klient durchschaut den Impuls, bevor er klickt; das Konsumverhalten hat sich normalisiert und wird nicht mehr zur emotionalen Regulation missbraucht.
Weiblich, 48 Jahre – Ständiges Räuspern und Zappeln in Meetings
✅ Ausgangssituation: Motorische Ticks wie ständiges Räuspern, das Klicken eines Kugelschreibers und andauerndes Wippen mit dem Bein, was in Konferenzen extrem negativ und unsicher auffällt.
✅ Coaching-Verlauf: 4 Sitzungen über 4 Wochen.Fokus: EMDR auf das körperliche Vorwarngefühl (den Drang, sich räuspern oder bewegen zu müssen); Einüben des TherMedius® 3-Phasen-Mentaltrainings zur blitzschnellen Selbstregulation im Meeting; Verankerung absoluter körperlicher Souveränität.
✅ Ergebnis: Die Klientin strahlt in Meetings nun eine souveräne, körperliche Ruhe aus; die motorischen Ticks sind vollkommen verschwunden.
Männlich, 53 Jahre – Gossip und Lästern zur Statusaufwertung
✅ Ausgangssituation: Das ständige, fast zwanghafte Bedürfnis, sich über Kollegen auszutauschen, da dies kurzfristig ein Gefühl von Verbundenheit und eigener Überlegenheit (Status) verschafft, aber langfristig das Arbeitsklima vergiftet.
✅ Coaching-Verlauf: 5 Sitzungen über 5 Wochen.Fokus: Kognitive Bewusstmachung des Musters als toxische Statusaufwertung; EMDR auf das unterschwellige Gefühl von beruflicher Unsicherheit; Installation eines starken inneren Selbstwerts durch den HD-Suggestionstext „Selbstwert aus dem Inneren“.
✅ Ergebnis: Der Klient agiert im Team nun als ruhender Pol, entzieht sich dem Klatsch und wertet sich selbst durch echtes, intrinsisches Selbstbewusstsein auf.
Teilnehmer-Meinungen und Erfahrungen zu TherMedius®
Tausende von Therapeuten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch den USA, Canada, Russland oder Asien haben bereits Seminare bei TherMedius® besucht und mit derzeit ca. 5000 Seminarbuchungen jährlich wächst die Absolventenzahl weiter kontinuierlich an.
Durch die Möglichkeit der TherMedius® Online-Seminare können mittlerweile deutschsprachige Teilnehmer aus aller Welt noch unkomplizierter live an unseren Seminaren teilnehmen - Es findet kaum ein Online-Seminar statt, an dem nicht auch Teilnehmer von außerhalb Deutschlands "anwesend" sind!
Eine beachtliche Zahl an TherMedius® Absolventen ist mit den bei TherMedius® erlernten Inhalten (mittlerweile teilweise schon seit vielen Jahren!) erfolgreich in eigener Praxis oder ergänzend im medizinischen oder beratenden Beruf, als Führungskraft, in der Kommunikation mit Menschen oder im Ehrenamt tätig.
Auch im Fernsehen stellten TherMedius®-Ausbilder und Absolventen bereits vielfach Ihr Können unter Beweis (siehe Bericht über Hypnose bei Stern TV) und bei einem Großteil der im deutschsprachigen Raum tätigen Hypnotiseure und Hypnotherapeuten finden sich TherMedius® Aus- oder Weiterbildungen auf der Website oder im Lebenslauf.
Wir glauben also, beruhigt und sicherlich auch mit einem gewissen Stolz sagen zu können: Die TherMedius® Ausbildungskonzepte haben sich bewährt!
Teilnehmer, die heute ein Seminar von TherMedius® besuchen profitieren nicht nur vom Erfahrungsschatz des TherMedius® -Insituts selbst, sondern auch von den Erfahrungen anderer Teilnehmer, die sie uns über die Jahre hinweg zurückmeldeten sowie der Reifung und Weiterentwicklung der Seminarinhalte über hunderte von Veranstaltungen hinweg.
Wenn es Sie interessiert, wie andere Teilnehmer die Seminare von TherMedius® fanden, schauen Sie doch einfach einmal in unseren TherMedius® Teilnehmer-Feedback Bereich.
