Hypnose in Zeiten der Finanzkrise

Hypnose in Zeiten der Krise(n)

In den letzten Jahren jagte eine bedrückende Krise die nächste (Finanzkrise, Vulkankrise, Griechenland-Krise, Flüchtlingskrise...)

Dieser Artikel wurde zu Zeiten der "ersten Finanzkrise" 2007 erstveröffentlicht - damals ahnte noch niemand, dass da nach noch so einiges an Krisen kommen würde... Doch auch mit den darauf folgenden Krisen verloren die Kernaussagen des Artikels nicht an Gültigkeit - vielleicht wurden sie sogar nur bestätigt!

Die Tatsache, dass der Kern dieses (mittlerweile leicht upgedateten) Artikels mittlerweile schon zehnjähriges Jubiläum feiert macht einerseits nachdenklich, zeigt aber auch, wie stabil die Hypnose / Hypotherapiebranche über einen solchen Zeitraum ist.

Doch lesen Sie selbst, welche Bedeutung die verschiedenen Krisen der letzten Jahre auf die Branche hatten und haben!

Menschen, die sich dafür interessieren, im Bereich Hypnose / Hypnosetherapie tätig zu werden, fragen sich deshalb verständlicherweise häufig:

Ist Hypnose denn ein "krisensicheres" Thema?

Welche Auswirkungen haben verschiedene Krisen auf die Arbeit eines Hypnotiseurs oder Hypnosetherapeuten?

Wie sind die langfristigen Aussichten einer Tätigkeit mit Hypnose unter Berücksichtigung möglicher Krisensezenarien?

Ist die Hypnose-Branche Krisensicher?

Wichtige aktuelle Themen, für die sich zur Zeit viele unserer Teilnehmer und Interessenten an einer Hypnose-Ausbildung, aber auch viele erfahrene Hypnotiseure und Hypnotherapeuten in eigener Praxis interessierten und auf die wir als Ausbilder immer wieder angesprochen wurden und werden waren und sind die Finanzkrise und die Eurokrise (Griechenland-Krise, Währungskrise...), die Flüchtlingskrise...

Diese Krisen und ihre möglichen Folgen sind zur Zeit nach wie vor vielerorts ein wichtiges Thema, da sie gerade in wirtschaftlicher Hinsicht auch in Zukunft noch für viele Menschen von großer Bedeutung sein können.

Keiner weiß so richtig, womit er kalkulieren soll:

  • Welche Krise ist nun vorüber und welche noch aktuell?

  • Wie sehr kann man sich auf Banken und die Großkonzerne (bspw. auch als Arbeitgeber) verlassen?

  • Betrifft der teilweise zu verzeichnende Aufwärtstrend in einigen Unternehmen nur die Aktienmärkte oder bestimmte Branchen?

  • Soll man Analysten glauben, die schon die nächste Krise ankündigen?

  • Sind unsere Renten sich oder müssen wir aufgrund aktueller Aussagen (ein Arbeitnehmer mit einem Brutto-Einkommen von 2.500 Euro erhält später wahrscheinlich nicht einmal 850 Euro Rente) mit großen Einschnitten im Alter rechnen? Und bietet eine (evtl. ergänzende) Selbständigkeit eine Chance, dem entgegenzutreten?

  • Wie entwickeln sich die Lebenshaltungskosten (Mietnebenkosten, Energiekosten,Benzin) im Vergleich zum Einkommen weiter?

  • Wie wirken sich Krisen in anderen Ländern auf uns aus (z.B. Spanien, Italien)?

Alle diese Fragen werden zur Zeit gestellt und diskutiert und keine davon ist ohne weiteres pauschal beantwortbar.

Nahezu alle Branchen waren oder sind von diversen Krisen betroffen und noch immer erreichen uns neben einigen positiven Nachrichten, die durchaus auch gelegentlich Hoffnung auf eine Erholung der einen oder anderen Lage machen leider auch täglich neue Warnungen und Negativprognosen über die Medien.

Doch was bedeuten diese Krisen für die Hypnose bzw. Hypnosetherapie und welche Chancen ergeben sich für Einsteiger durch eine Hypnoseausbildung?

Wir haben zu diesem Zweck (bereits 2007 / 08 - mit anschließend kontinuierlicher Weiterbefragung) eine interne Studie mit einer ausführlichen Therapeutenbefragung in unseren hauseigenen Praxen sowie in externen Praxen die ebenfalls mit dem Schwerpunkt Hypnose und Hypnosetherapie arbeiten durchführen lassen und sind zu hochinteressanten Ergebnissen gekommen:

Seit Beginn der "ersten" Finanzkrise ist trotz der Abwärtstendenz in anderen Branchen ein deutlich erkennbares Wachstum in der Nachfrage nach Hypnose und Hypnosetherapie zu verzeichnen!

Schon damals vorhandene Praxen konnten ihre Ergebnisse seitdem durchschnittlich erkennbar ausbauen, die Branche als Ganzes ist seitdem erkennbar gewachsen.

Wie lässt sich das in Bezug auf die Gesamtwirtschaft gegenläufige Trend erklären?

Die Logik ist relativ einfach: Das allgemeine Stimmungstief, das von den verschiedenen Krisen erzeugt wird sowie die steigende psychische Belastung der Arbeitnehmer in vielen Unternehmen und deren Angehöriger, aber auch der von der Krise betroffenen Selbständigen führen dazu, dass immer mehr Menschen nach therapeutischer oder beratender Unterstützung suchen, um Entspannung zu finden, neue Motivation aufzubauen oder Ängste behandeln zu lassen. Sie suchen nach Optionen, um Ihre emotionale Gesamtsituation zu verbessern, um die Krise besser durchstehen zu können.

Die Hypnose ist bei diesen Klienten deshalb so beliebt, weil sie eine kurzfristig angelegte Therapieform ist, die eine schnelle Wirkung verspricht. Diese Klienten sehen sich nicht im klassischen Sinn als therapiebedürftig und suchen deshalb eher nicht nach klassischen Psychotherapien sondern nach einer kompakteren Therapieform. Das in der Therapie häufig gebrauchte Wort "Krisenintervention" bekommt hier in eine ganz neuen Bedeutung.

Aufgrund der kürzeren durchschnittlichen Behandlungsdauer (teilweise lassen sich mit nur einer Sitzung schon entscheidende Verbesserungen erzielen) ist die Hypnose zusätzlich ansprechend, denn obwohl Klienten durchaus bereit sind, für eine Behandlung, die ihnen hilft, ihre Situation zu verbessern aus eigener Tasche Geld aufzubringen, wünschen sie sich natürlich dennoch, dass dieser Betrag überschaubar bleibt.
Das heißt, die Hypnose ist günstig und schnell wirksam und damit eine optimale Therapie- Bzw. Behandlungsmethode für kurzfristige Kriseninterventionen in turbulenten Zeiten.

Verunsicherung - Ängste steigen

Selten wurde den Menschen so deutlich wie in der letzten Zeit vor Augen geführt, wie schnell ihre "Heile Welt" sich verändern kann.

Plötzlich ist das Ersparte in Gefahr, der Arbeitsplatz, die Rente, die Sicherheit...

Die gesamte wirtschaftliche Existenz hängt von übergeordneten Faktoren ab, die man selbst nicht beeinflussen kann und die, wenn sie ins Wackeln kommen schlagartig zu einer massiven spürbaren Wirkung führen können.

Plötzlich ist die "große Politik" nicht mehr nur in den Nachrichten zu sehen oder spielt sich auf einer abstrakten Ebene ab, plötzlich kommt sie auch beim Einzelnen zu hause oder im Bekanntenkreis an.
Kündigungen, Kurzarbeit, Wertverluste bei Geldanlagen...

Auch wenn sich die Intensität der Krisen bisher immer wieder ein Stück weit gelegt hat, bleiben doch viele Folgen erhalten: Noch immer haben viele der Entlassenen aus der letzten großen "Finanzkrise" nicht wieder Arbeit gefungen, noch immer werden Mitarbeiter entlassen und noch immer laufen viele Betriebe auf Kurzarbeit.

Kaum jemand würde heute noch von sich sagen "Meine Geldanlagen sind sicher" oder "In meinem Job kann mir nichts passieren". Selbst scheinbar krisensichere Branchen wurden vom Strudel der internationalen Unwägbarkeiten berührt.

Auch wenn die Menschen glücklicherweise immer wieder zurück in den Alltag finden, ist doch ein deutlicher Anstieg an Existenzängsten zu verzeichnen. Immer mehr Menschen haben das ungute Gefühl im Nacken "Was ist, wenn die nächste Krise kommt?". Keiner weiß, wie lang es dauert, keiner weiß, was als nächstes kommt.

Der Mensch sehnt sich nach Sicherheit. Er möchte wissen, womit er zu rechnen hat, er möchte wissen, was auf ihn zu kommt. Weiß er das nicht, fängt die Ungewissheit mit der Zeit an, an ihm zu nagen.

In den Praxen verzeichnen wir immer mehr Menschen, die unter dieser Unsicherheit leiden. Die Angst haben um ihren Job, ihre Familie, ihre Zukunft...
Und niemand kann sie ernstahft beruhigen, denn niemand kann prophezeien, was wirklich sein wird. Vielleicht wird alles ganz normal weiterlaufen. Vielleicht geht es ihnen in 20 Jahren besser als je zuvor. Aber man weiß es eben nicht! Und einige Indizien sprechen dafür, dass eher "härtere Zeiten" kommen werden als "Wohlstand für alle".

Die latente Existenzangst, die sich aus dieser Situation ergibt schwächt das Nervensystem und senkt die Angstschwelle. Ängste werden schneller spürbar. Alle Ängste, auch Ängste, die überhaupt nichts mit der Krise zu tun haben. Einfach nur weil die Amygdala (ein für das Auslösen von Angstgefühlen wichtiges Zentrum im Gehirn) schneller Alarm schlägt.

Der Bedarf an Unterstützung steigt - vor allem im Bereich "Stabilisierung". Auch Sinnfragen werden immer häufiger gestellt und immer mehr Menschen stehen vor Entscheidungen, wie sie ihr Leben weiter planen und gestalten sollen, die sie überfordern.

"Soll ich den neuen Traumjob annehmen oder ist die Branche zu unsicher und ich riskiere damit, nächstes Jahr auf der Straße zu stehen?", "Soll ich das Haus kaufen oder kann ich es in ein paar Jahren nicht mehr bezahlen, weil ich keinen Job mehr habe und muss dann wieder ausziehen, weil ich den Kredit nicht halten kann", "Kann ich mich auf meine Rente verlassen?".
Fragen, die niemand zu 100% beantworten kann, aber Entscheidungen, die dennoch getroffen werden müssen!

Hier wird immer mehr Rat und Unterstützung gesucht. Nicht unbedingt wirtschaftlicher Rat (das Vertrauen in beratende Bänker ist gering wie nie...), sondern psychologischer, menschlicher Rat.

Wie etwas werden wird kann keiner sagen, aber wie man an etwas herangehen kann, was das Unterbewusstsein dazu sagt, das Bauchgefühl, die Emotionen, das lässt sich herausfinden!

Ziel der therapeutischen Arbeit ist es häufig, dem Klienten emotionale Sicherheit in seinen Entscheidungen zu geben und ihn zu einer Stabilität zu verhelfen, die ihn auch in einem negativen Fall emotional auffängt und ihn sicher macht vor den psychischen Risiken der derzeitigen Situation.

Ob Therapeut, Berater oder Coach, die Prognose in Berzug auf die therapeutische und beratende Arbeit mit Hypnose ist ganz eindeutig: Der Bedarf wächst und wird auch weiter wachsen.

Hypnose als Berufschance in ´Krisenzeiten´

Die Hypnose bietet ein attraktives, spannendes und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld, das trotz oder gerade wegen der verschiedenen Krisen eine steigende Nachfrage verzeichnet und ein weiteres Wachstum verspricht.

Diese Erkenntnis ist sowohl für bereits aktive Therapeuten interessant, die ihr therapeutisches Portfolio um eine interessante und für ihre Klienten attraktive Anwendungsmethode ausbauen möchten als auch für Neu- oder Quereinsteiger, die nach einem zukunftsträchtigen Beschäftigungsfeld mit positiven Entwicklungstendenzen trotz geschwächter Gesamtwirtschaftslage suchen.

Die Zahl der Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten ist im Vergleich zu Anbietern anderer Therapieformen noch immer relativ gering, da die Hypnose in Deutschland erst seit einigen Jahren die Bedeutung gewonnen hat, die sie heute genießt.

Auch wenn man in letzter Zeit öfter von der Hypnose liest oder Berichte über sie im Fernsehen sieht, ist die Anzahl der Therapeuten und Berater, die sie anbieten immer noch ein Bruchteil dessen, was in anderen therapeutischen Methoden vorhanden ist. Durch ein weiteres Anhalten der Krisen wird die Zahl der Klienten, die sich für Hypnosebehandlungen interessieren nach unserer Prognose noch weiter steigern, was dazu führt, dass unabhängig von der Entwicklung in anderen Branchen der Bedarf nach ausgebildeten Hypnotiseuren und Hypnosetherapeuten noch weiter wachsen wird.

Das TherMedius -Institut reagiert unter anderem auf diese Entwicklungen, indem wir auch weiterhin unser Ausbildungsangebot sowie unsere Ausbildungsstandorte weiter ausbauen und in der Ausbildung ein besonderes Augenmerk auf den Praxisbezug und die für jeden Teilnehmer nachvollziehbare praktische Umsetzbarkeit der Inhalte legen. Denn gerade hier ist es wichtig, unseren Ausbildungsteilnehmern neben einer fundierten Hypnose-Ausbildung auch das nötige Knowhow für die erfolgreiche Umsetzung der Hypnose in der Praxis zu geben.

Eine Ausbildung ist eine krisensichere Investition

Zu guter Letzt bleibt noch anzumerken, dass das Können und die Fähigkeiten, die man im Rahmen einer Ausbildung erlernt einen Wert darstellen, den keine Krise oder Rezession mindern kann.

In fast jeder Finanzzeitschrift wird zur Zeit gefragt "Wo soll ich investieren?".

Wer heute in eine gute Ausbildung investiert und Kenntnisse erlangt, auf deren Grundlage er sich bei Bedarf ein Einkommen oder auch ein Zusatzeinkommen erwirtschaften kann und die ihn unabhängig machen von den Entscheidungen anderer, wird immer die Möglichkeit und Chance haben, von seinem Wissen zu profitieren - ob hauptberuflich oder zur ergänzenden Einkommensverbesserung in turbulenten Wirtschaftsphasen.

Wissen überdauert jede Rezession, Wissen ist unabhängig vom Stand der Währung und Wissen erlaubt es, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen.

Das besondere an der Hypnose ist dabei (und ja, Sie erkennen hier vielleicht auch die Begeisterung des Autors dieses Artikels für das Thema! ;-) ): Es handelt sich bei der Hypnose um ein besonders flexibles und vielseitig brauchbares Wissen, das weder räumlich noch zeitlich gebunden ist und mit dem man bei Bedarf immer und überall arbeiten kann - man benötigt um die Hypnose anwenden zu können keine Maschinen, keinen Strom, keine bestimmten Räumlichkeiten und die Dinge, die man mit ihr erreichen kann werden immer gebraucht!

Welches Knowhow erlaubt sonst noch eine solche Flexibilität in so vielen Situationen?

Vorteile der Arbeit mit Hypnose

Aufgrund dieses Artikels wurden wir nun schon mehrfach gebeten, in diesem Zusammenhang noch einmal in einer Übersicht zu zeigen, wo die entscheidenden Vorteile der Arbeit mit Hypnose aus Sicht eines Interessenten in der derzeitigen Situation liegen, der darüber nachdenkt, zukünftig als Hypnotiseur oder Hypnosetherapeut zu arbeiten und dabei auch konkrete wirtschaftliche und finanzielle Faktoren zu berücksichtigen.

Die entscheidenden Vorteile sind:

  • Hohe Nachfrage aufgrund der schnellen Wirksamkeit und der gefragten Behandlungsmöglichkeiten

  • Anhaltender Trend zur privaten Behandlung mit alternativen Therapieformen aufgrund des Sparkurses im Gesundheitswesen und der mangelnden Therapieplatzverfügbarkeit in der kassenfinanzierten Psychotherapie

  • Minimale Kapitalvoraussetzungen - man benötigt keine großen Investitionen, um mit Hypnose arbeiten zu können - ein Raum und Zwei Stühle sind schon eine gute Basis!

  • Flexible Einsetzbarkeit - Ob haupt- oder nebenberuflich ob als Praxisschwerpunkt oder als Ergänzung zum bisherigen Angebot

  • Hoher Marketing-Faktor - Allein schon das Wort "Hypnose" weckt regelmäßig große Aufmerksamkeit und großes Interesse bei Menschen, die man darauf anspricht oder die eine Werbung dazu sehen - Hypnose sticht heraus, Hypnose weckt Assoziationen und regt zum träumen an - Hypnose hat Ausstrahlung!

  • Guter, schneller Einstieg mit modularer Ausbaufähigkeit - Schon mit einem Repertoire wie es in der TherMedius Hypnose-Grundausbildung gelehrt wird, ist ein gewerblicher Einsatz der Hypnose möglich. Die Kenntnisse und Fähigkeiten lassen sich mit der Zeit bedarfsgerecht ausbauen und das Angebot beliebig erweitern

  • Sehr gute Möglichkeit zum Quereinstieg aus anderen Branchen - Da die Hypnose sowohl medizinisch als auch nichtmedizinisch angeboten werden kann, können auch Menschen aus komplett anderen (nichtmedizinischen) Branchen sie sehr gut erlernen und sie professionell einsetzen. Ein beträchtlicher Anteil der Hypnotiseure am heutigen "Hypnose-Markt" sind Quereinsteiger aus teils vollkommen anderen Branchen, die sich über die Hypnose zu einer therapeutischen oder beratenden Tätigkeit entwickelt haben und diese nun erfolgreich umsetzen

  • Gute Verdienstmöglichkeiten - Selbst mit einer kleinen Hypnose-Praxis lässt sich ein tragfähiges Einkommen erwirtschaften. Viele Quereinsteiger haben mit der Hypnose ein besseres Einkommen als in ihren vorherigen Berufen; viele Therapeuten haben durch die Hypnose ihren Praxisumsatz deutlich gesteigert und bei nicht wenigen (die zuvor auf andere Therapieverfahren spezialisiert waren) macht die Hypnose nun den Löwenanteil ihres Praxisumsatzes aus

Diese Vorteile sind unseres Erachtens sehr interessante Argumente, die für einige Interessenten an einer Hypnose-Ausbildung möglicherweise eine wichtige Rolle spielen.

Wir gehen in Seminaren natürlich noch eingehender auf diese Themen ein und untermauern sie mit konkreten Praxishinweisen zur Umsetzung und wertvollen Tipps aus der therapeutischen und geschäftlichen Erfahrung unserer Trainer.

Hypnose ist altersunabhängig!

Ein Psychotherapeut, Teilnehmer eines unserer Seminare sagte kürzlich "Das schöne an unserem Job ist, dass wir uns im Zweifel auch mit 90 noch was dazuverdienen könnten, wenn es notwendig wäre".

Ein wichtiger Faktor, den viele Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten in der Arbeit mit Hypnose sehen ist, dass die Hypnose als relativ altersunabhängige Tätigkeit gesehen werden kann.

Eine solche beratende Tätigkeit erfordert weder ein außergewöhnlichen körperliches Leistungsvermögen, noch ein bestimmtes "Altersprofil".

Auch wenn es sich niemand wünscht, im Alter noch arbeiten zu müssen, ist es doch ein beruhigendes Gefühl, dass man es wenigstens könnte.
Eine Tätigkeit mit Hypnose kann problemlos zeitlich eingeteilt und auf die jeweiligen Anforderungen bzw. auf das jeweilige Leistungsvermögen des Einzelnen abgestimmt werden.

Während man sich in einigen Branchen wie bspw. der Werbung, der IT oder in Führungspositionen in der Industrie unter "optimalen Mitarbeitern" oftmals eher "Jungdynamiker" vorstellt, sehen viele Klienten, die sich in eine therapeutische oder beratende Behandlung begeben möchten im Alter oftmals sogar einen klaren Vorteil!

Lebenserfahrung wird hier noch geschätzt. Man vertraut einem älteren Therapeuten, der Erfahrung ausstrahlt ab und an vielleicht mehr als einem jüngeren (wobei auch jüngere Kollegen als "Therapeuten am Puls der Zeit" i.d.R. sehr gut von ihren Klienten angenommen werden).

Viele Teilnehmer sehen im Erlangen hypnotischer Kompetenz deshalb auch ein Stück weit eine Art Altersvorsorge - eine Möglichkeit, ab einem bestimmten Alter eine andere, dann vielleicht zu anstrengende oder nicht mehr lebensphasenentsprechende Tätigkeit zurückzufahren, das Einkommen aufzubessern, ein Gegengewicht für die unvorhersehbaren Veränderungen der Höhe der gesetzlichen Rente zu erlangen, der Entlassungspolitik von Konzernen, die bekanntermaßen desöfteren ältere Mitarbeiter "loswerden" möchten vorzubauen oder einfach den Grundstein für eine sinnvolle und erfüllende Beschäftigung nach der "ersten Karriere" zu legen.

Keiner weiß ob sein technisches oder bürokratisches Wissen in 10, 20 oder 30 Jahren noch gefragt sein wird...
Nur wenige können wirklich abschätzen ob es das, was sie zur Zeit tun in näherer, mittlerer oder längerfristiger Zukunft in der Form noch geben wird oder ob neue Technologien, neue Arbeitsweisen oder einfach eine Veränderung in der Nachfrage ganz neue Rahmenbedingungen schaffen werden.

Arbeit mit Hypnose ist jedoch Arbeit mit dem Menschen und vor allem der menschlichen Psyche - und diese Arbeit konnte noch nie (oder nur sehr, sehr begrenzt) durch Maschinen oder technischen Fortschritt ersetzt werden.

Im Gegenteil: Je weiter die Technik voranschreitet und je mehr der Mensch durch Maschinen ersetzt wird, desto größer wird das Bedürfnis des einzelnen nach echter menschlicher Kommunikation und einem realen Gegenüber. Bei aller Technik bleiben wir doch immer noch ein Teil der Natur und letztenendes ein "Säugetier" mit natürlichen sozialen Instinkten, Wünschen und Bedürfnissen, die durch seine Art und seine Entwicklung bestimmt werden und nicht ohne weiteres "automatisiert" werden können.

Die mangelnde Berücksichtigung dieser Fakten hat schon viele Menschen krank gemacht. Das Bewusstsein, dass dem so ist verbreitet sich aber immer mehr, weshalb es - wenigstens im therapeutischen Bereich - eine immer größere Tendenz "zurück zum Menschen" gibt.

Wir glauben also nicht, den Wert unserer Branche zu überschätzen, wenn wir sagen, Therapeuten und Berater wie Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten werden auch in 30 Jahren noch gebraucht werden, egal wie sich die Wirtschaft weiterentwickelt. Dann vielleicht sogar mehr denn je, denn dann sind sie vielleicht eines der wenigen Gegengewichte gegenüber dem Fortschritt, dass dem Menschen noch ermöglichen wird, Mensch zu sein und zu bleiben!

Einkommensmöglichkeiten mit Hypnose

Aufgrund dieses Artikels, der in den letzten 10 Jahren in Branchenkreisen und bei Hypnose-Einsteigern viel Beachtung gefunden hat, wurden wir ebenfalls schon mehrfach gebeten, die Verdienstmöglichkeiten mit Hypnose näher zu erörtern, um den Lesern konkrete Vergleichswerte an die Hand zu geben anhand derer sie ein individuelles Beispiel für sich selbst errechnen können.

Dies ist natürlich nicht ganz einfach, da sich die Tätigkeitsgebiete verschiedener Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten teilweise stark unterscheiden (medizinisch / nichtmedizinisch, Behandlungsschwerpunkte, individueller Zeiteinsatz, unterschiedliche Preisgestaltung) und man bei einer Untersuchung auch beachten muss ob ein Therapeut oder Berater die Hypnose haupt- oder nebenberuflich bzw. ergänzend zu anderen Therapiemethoden anbietet, damit man unverfälschte Zahlen bekommt.

So kann man das Einkommen eines Therapeuten, der schwerpunktmäßig mit Akupunktur arbeitet und an 2-3 Nachmittagen pro Woche Hypnosesitzungen in seiner Praxis anbietet natürlich nicht als Beispiel nennen, da es ja zu einem sehr großen Teil von seiner nicht-hypnotischen Arbeit bestimmt ist.

Wir haben aus diesem Grund mit Hilfe eines Fragebogens eine vertrauliche Befragung bei 63 Hypnotiseuren / Hypnosetherapeuten durchgeführt, die die Hypnose hauptberuflich in Vollzeit anbieten und schon seit mindestens 2 Jahren ihre Praxis besitzen (denn nach 2 Jahren ist die Gründungsphase mit evtl. Übergängen aus vorherigen Berufen in der Regel vollendet und es kann davon ausgegangen werden, dass eine Praxis eingeführt ist und sich ausreichend etabliert hat, um stabile und untereinander vergleichbare Zahlen zu liefern).

Wir konnten ermitteln, dass das durchschnittliche Monatseinkommen (Kosten wie Miete und sonstige Betriebsausgaben sind hier bereits abgezogen, es ist also der Betrag, der sich mit dem Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers am besten vergleichen lässt) bei der Mehrheit (ca. 68 %) in der Spanne zwischen ca. 3100 - 5700 € brutto liegt. Es gab einige Abweichungen nach oben (6000 € bis teilweise über 10.000 € brutto) und nur wenige der Befragten lagen nennenswert unter dieser Spanne (diese erbrachten dann in der Regel aber auch bewusst weniger Wochenstunden als andere Kollegen).

Die Hypnose bietet für engagierte Therapeuten / Berater also Einkommensmöglichkeiten, die durchaus mit einer leitenden Position im Angestelltenverhältnis vergleichbar sind und sehr engagierte Hypnotiseure / Hypnosetherapeuten können sogar ein Einkommen erzielen, das sich Manager-Positionen vergleichen lässt.

Wichtige Erkenntnisse aus dieser Untersuchung, die zusätzlich für den Leser interessant sein könnten:

  • Das Einkommen eines Hypnotiseurs / Hypnosetherapeuten steigt zumeist mit der Dauer seiner Tätigkeit. Praxen, die z.B. seit 5 Jahren bestehen haben zumeist ein erkennbar höheres Einkommen als Praxen, die erst seit 2 Jahren bestehen. Die Klientenzahl steigt durch den wachsenden Bekanntheitsgrad durch Empfehlungen. Dennoch konnten auch Praxen mit 2 Jahren Bestand zum Teil sehr gute und mit älteren Praxen durchaus vergleichbare Zahlen vorweisen, wenn der jeweilige Therapeut entsprechend engagiert gearbeitet hat.

  • Die Einsatzbereitschaft und das jeweilige Engagement des Therapeuten macht sich deutlich im Einkommen bemerkbar. Therapeuten, die bereit sind einen höheren Zeiteinsatz (z.B. 50 statt 40 Wochenstunden) zu erbringen haben in der Regel auch ein deutlich höheres Einkommen. Fleiß zahlt sich also aus!

  • Über zwei Drittel der Befragten erklärten, dass sie bereits im ersten Jahr ihrer hauptberuflichen Tätigkeit genügend Einkommen erwirtschaften konnten, um alleine von der Hypnose zu leben.

  • Besonders einkommensstarke Praxen zeichneten sich zumeist durch eindeutige Spezialisierungen (vor allem Rauchentwöhnung und Abnehmen mit Hypnose, aber auch Angsttherapie) aus. Interessant ist dabei, dass unter den Spitzenreitern und insgesamt im oberen Feld auch viele nichtmedizinische Praxen vertreten sind, die keine Therapie bzw. Behandlung von Krankheiten anbieten und sich ausschließlich auf Anwendungen konzentrieren, für die man keine Heilerlaubnis benötigt.

  • Therapeutische Vorkenntnisse sind kein Muss. Ein Großteil der befragten Praxen war zuvor nicht anderweitig therapeutisch aktiv (z.B. eine schon seit Jahren bestehende Heilpraktiker-Praxis), sondern begann als Quereinsteiger aus einem anderen Beruf kommend mit der Hypnose

Mehr Infos zum Thema Hypnose und Finanzen

Weitere Informationen zum Thema Hypnose und Finanzen finden Sie auch um Artikel Verdienstmöglichkeiten mit Hypnose, in dem einige Einkommensberechnungen einen Einblick in die finanzielle Rentabilität der Hypnose als Haupt- oder Nebenberuf geben.

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